Die Ärztekammer präsentierte am Freitag in Guarda eine Studie mit Vorschlägen zur Bekämpfung des Ärztemangels in unterversorgten Gebieten und warnte, dass Portugal „zu oft mit verstreuten, temporären und reaktiven Maßnahmen" auf die Schwierigkeiten bei der Ansiedlung dieser Fachkräfte in Territorien mit niedriger Bevölkerungsdichte reagiert hat.
Die Studie, koordiniert vom Kammerpräsidenten Carlos Cortes in Zusammenarbeit mit Ärzten verschiedener Fachrichtungen, identifizierte 11 Gebiete mit schwieriger ärztlicher Ansiedlung: Azoren, Beja, Bragança, Castelo Branco, Évora, Faro, Guarda, Madeira, Portalegre, Vila Real und Viseu.
Unter den vorgestellten Vorschlägen stechen Protokolle zwischen dem Gesundheitsministerium und den Gemeinden hervor, um minimale materielle Installationsbedingungen zu schaffen, einschließlich Zugang zu Wohnraum zu kontrollierten Kosten, lokale Steuererleichterungen und Unterstützung bei der beruflichen Integration des Ehepartners. Das Dokument schlägt außerdem die Schaffung reservierter Studienplätze für Ärzte aus dem Inland in der postgradualen Ausbildung vor, die Anerkennung von Ausbildungsplätzen als vorrangig und die Schaffung differenzierter Bewertungsindikatoren für Einheiten, die alternde oder verstreute Bevölkerungen versorgen.
Der Bericht enthält auch eine Reihe finanzieller und steuerlicher Anreize, wie progressive Ge




