Das Coala Festival erreicht seine 12. Ausgabe an diesem Wochenende in São Paulo. Die von Gabriel Andrade gegründete Veranstaltung hat die Mission, dass die Welt mehr brasilianische Musik hört, und verfolgt zwei Hauptziele: die Publikumsbildung für neue „Headliner" und die internationale Expansion des Festivals.
Die brasilianische Musik hat in den letzten Jahren auf Festivals und Bühnen des Landes zunehmend an Stärke gewonnen und etabliert sich als Protagonist einer Szene, die Generationen und Stile übergreift. Gabriel Andrade betont, dass „wir einen goldenen Moment in der brasilianischen Musikproduktion erleben", und hebt hervor, dass das Kuratierungsmodell des Coala über diese 12 Jahre hinweg vom Markt übernommen wurde.
Als das Festival 2014 entstand, hatten brasilianische Festivals einen größeren Blick für ausländische Künstler. Diese Realität hat sich seitdem erheblich verändert, und das Coala hat zu dieser Transformation beigetragen, indem es die brasilianische Musik als Protagonisten seiner Ausgaben förderte.
Seit 2024 findet die Veranstaltung auch in Portugal statt, was die erste internationale Expansion markiert. Die Idee ist laut dem Gründer, sich zunächst in Europa zu etablieren und dann auf andere Märkte zu expandieren.




