Die ersten Septemberregen sind nach einem ganzen Sommer ohne Niederschlag gekommen und bringen eine natürliche Erleichterung für alle, die Gemüsegärten und Blumenbeete haben. Mit dem Ende des täglichen Gießens und dem scheinbaren Durstlöschen der Erde ist es üblich zu glauben, dass die Trockenheit vorbei ist. Der Artikel warnt jedoch, dass dieser erste Regen selten das Geschenk ist, das er zu sein scheint.
Das Hauptproblem besteht darin, dass ein Boden, der drei Monate lang der Sonne ausgesetzt war, Wasser nicht auf die gleiche Weise aufnimmt wie bereits feuchter Boden. In den ersten Minuten dringt ein großer Teil des gefallenen Wassers nicht in den Boden ein. Stattdessen fließt es an der Oberfläche ab, sammelt sich in den Wegen und geht verloren, wobei es die fruchtbarste Schicht des Beetes mitnimmt.
Dieses Phänomen erklärt sich dadurch, dass sehr trockener Boden, besonders wenn er organische Substanz enthält, vorübergehend wasserabweisend wird. Die Tropfen bleiben an der Oberfläche, anstatt sich zu verteilen, und erzeugen das, was als Oberflächenabfluss bezeichnet wird. Dies geschieht, wenn die Regenintensität die Versickerungsfähigkeit des Bodens übersteigt.
Regen in den frühen Wachstumsphasen der Pflanzen kann auch schädlich sein, wenn er zu intensiv ist. Der Artikel gibt daher eine Warnung: Man muss im Gemüsegarten vorsichtig sein, bevor der Boden sich vollsaugt, denn das Wasser, das vorteilhaft erscheint, kann in Wirklichkeit mehr Schaden als Nutzen verursachen.




