Die portugiesischen Schulen beginnen an diesem Freitag ein neues Schuljahr, das von zwei großen Herausforderungen geprägt ist: dem Verbot von Smartphones bis zur 9. Klasse und dem bereits angekündigten Lehrermangel, insbesondere in der Region Lissabon. Am Vorabend des Schulstarts erkannte Bildungsminister Fernando Alexandre, dass viele Schüler ohne alle Lehrer mit dem Unterricht beginnen werden, wobei noch etwa 2.700 Stellen an den Schulen unbesetzt sind.
Um den Lehrermangel zu minimieren, wird das Ministerium einen neuen Mechanismus zur kontinuierlichen und täglichen Lehrerverteilung einführen, der am 18. September startet. Diese Maßnahme kommt wenige Tage vor der Rückkehr der Schüler der Oberstufe, deren Beginn auf den 21. September verschoben wurde, um den Lehrern mehr Zeit zum Ausruhen zu geben, nach den Problemen bei der digitalen Benotung der nationalen Prüfungen.
Zwischen diesem Freitag und nächsten Dienstag kehren über eine Million Schüler der Vorschule und der Grundschule in die Schulen zurück. Dieser September umfasst auch eine außerordentliche Prüfungsperiode der nationalen Prüfungen, die durchgeführt wird, um sicherzustellen, dass kein Schüler durch die Probleme bei der Veröffentlichung der Noten benachteiligt wurde.
Eine weitere Neuerung ist die Ausweitung des Smartphone-Verbots auf den Pausenhöfen bis zur 9. Klasse, basierend auf Studien, die mehr Sozialisierung und weniger Disziplinprobleme in Schulen ohne diese Geräte zeigen. Schulen, die noch bauliche Voraussetzungen benötigen, haben bis Ende Dezember Zeit, sich vorzubereiten, wobei die Regel ab Januar 2027 in allen Schulen der Sekundarst




