Die spanische Gruppe Megasa, Eigentümerin der ehemaligen Siderurgia Nacional, bereitet eine Investition von 300 Millionen Euro vor, um Strom für ihre Fabriken in Portugal zu erzeugen, die sich in Seixal und Maia befinden. Das Hauptziel ist es, die Energierechnung dieser industriellen Anlagen deutlich zu senken.
Die Ankündigung dieser Investition erfolgt, nachdem die Energieministerin angekündigt hatte, dass es neue Beihilfen für die portugiesische stromintensive Industrie geben wird, die darauf ausgerichtet sind, die mit den CO2-Emissionen verbundenen Kosten auszugleichen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die portugiesischen Industrieunternehmen im Vergleich zur europäischen Konkurrenz wettbewerbsfähiger zu machen.
Die Siderurgia Nacional war eines der größten Stahlunternehmen des Landes und hat seinen Betrieb im Jahr 2015 nach Jahrzehnten der Tätigkeit eingestellt. Die Megasa, die die ehemaligen Vermögenswerte des Unternehmens besitzt, investiert nun in die Modernisierung und energetische Nachhaltigkeit der Anlagen, die sie auf portugiesischem Staatsgebiet besitzt.




