Die portugiesischen Streitkräfte haben ihre Cyberabwehrfähigkeiten mit dem Beitrag von zwei nationalen Unternehmen, BlackRoute und Ethiack, im Rahmen der Projekte „Digital Sentinel" und „AI Ethical Hacking" gestärkt. Diese Initiative wurde vom Generalstab der Streitkräfte (EMGFA), durch das Kommando für Cyberabwehroperationen, mit einer Investition von über 920.000 Euro gefördert, die vollständig aus dem Aufbau- und Resilienzplan (PRR) finanziert wurde.
Die Projekte begannen im September 2025 und wurden im Juni 2026 abgeschlossen, als sie vom Operationskommando des Cyberabwehrzentrums des EMGFA eingesetzt wurden. Am 31. August wurden die Lösungen von der Agentur für technologische Reform des Staates (ARTE) und der Europäischen Kommission validiert.
Das „Digital Sentinel" nutzt künstliche Intelligenz zur kontinuierlichen Überwachung von Systemen, Anwendungen und Diensten, die im Cyberspace exponiert sind, zur Identifizierung von Assets und zur Risikoanalyse. Das „AI Ethical Hacking" automatisiert und erhöht die Häufigkeit der Sicherheitstests, um Schwachstellen zu identifizieren, bevor sie ausgenutzt werden können. Beide Lösungen entlasten die Cybersicherheitsteams von repetitiven Aufgaben und ermöglichen es ihnen, sich auf die relevantesten Risiken zu konzentrieren, wobei stets die menschliche Aufsicht über die Ergebnisse gewährleistet bleibt.
Die neuen Fähigkeiten werden transversal für alle drei Teilstreitkräfte — Marine, Heer und Luftwaffe — entwickelt, einschließlich unterschiedlicher Netzwerkumgebungen und segregierter Netzwerke. Das EMGFA betont, dass künstliche Intelligenz als Unterstützungswerkzeug dienen wird, wobei die menschliche operative Entscheidungsfindung erhalten bleibt.




