Der Französische Fußballverband hat angekündigt, Gianni Infantino bei seiner Kandidatur für das FIFA-Präsidentschaftsamt im März 2027 nicht zu unterstützen. Diese Entscheidung markiert einen Bruch mit der bisherigen Ausrichtung des französischen Verbandes.
Der Positionswechsel erfolgt, nachdem Philippe Diallo, Präsident des Französischen Fußballverbandes, eine positive Haltung zur Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2026 eingenommen hat. Dieses Turnier soll in Kanada, Mexiko und den Vereinigten Staaten stattfinden.
Die französische Entscheidung fügt sich in einen breiteren Kontext der europäischen Opposition gegen Infantinos Führung ein. Mehrere europäische Verbände haben zunehmend Vorbehalte gegenüber einer weiteren Amtszeit des amtierenden FIFA-Präsidenten geäußert.
Infantino, der seit 2016 im Amt ist, bewirbt sich um eine weitere vierjährige Amtszeit im Frühjahr 2027, wenn die FIFA die nächsten Präsidentschaftswahlen abhalten wird.




