Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, wird am Mittwoch während der Rede zur Lage der Union einen Vorschlag zum Schutz von Kindern vor den mit sozialen Netzwerken und anderen digitalen Diensten verbundenen Risiken vorlegen. Die Europäische Kommission beabsichtigt somit, die Regulierung bezüglich der Nutzung digitaler Plattformen durch Minderjährige zu verstärken.
Ursula von der Leyen verteidigte öffentlich die Notwendigkeit dieser Maßnahme in einem Beitrag in den sozialen Netzwerken. In der Nachricht erklärte sie, dass „wir keine Kindheiten akzeptieren müssen, die von Algorithmen geprägt werden" und dass „wir kein System akzeptieren müssen, das unsere Kinder im Stich lässt". Die Präsidentin betonte darüber hinaus, dass „Europa die Macht hat zu handeln, um den Kindern die Zeit zu geben, die sie in der realen Welt benötigen".
Der Vorschlag entsteht in einem Kontext wachsender Besorgnis über die negativen Auswirkungen sozialer Netzwerke und digitaler Dienste auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Die Europäische Kommission beabsichtigt somit, strengere Regeln zum Schutz von Minderjährigen vor schädlichen Inhalten und aggressiven Geschäftspraktiken auf digitalen Plattformen festzulegen.



