Der Minister für Auswärtige Angelegenheiten, Paulo Rangel, kritisierte heute im Parlament Maßnahmen, die einen "Anziehungseffekt" für Migranten haben könnten. Der Leiter der portugiesischen Diplomatie sprach während einer Parlamentsanhörung im Ausschuss für europäische Angelegenheiten.
Rangel bezog sich auf die außerordentliche Regularisierung von Hunderttausenden von Einwanderern durch die spanische Regierung und bezog sich auf die Situation in Ceuta. Der Minister bestand darauf, dass der Einmarsch Tausender Menschen in der spanischen Stadt im Juli den Schengen-Raum nicht bedrohte.
Die Intervention von Paulo Rangel im Parlament fand im Rahmen einer Debatte über die europäische Migrationspolitik statt, bei der der portugiesische Amtsträger die Position Portugals zu den Migrationsströmen an der südlichen Grenze Europas klären wollte.



