Nur 3,6 % der vom Brasilianischen Institut für Umwelt (Ibama) seit 2008 verhängten Bußgelder wurden tatsächlich bezahlt, wie eine Reportage der Zeitung O Globo enthüllte. Der niedrige Zahlungsindex verdeutlicht die Schwäche des brasilianischen Umweltstrafsystems. Der Bericht weist darauf hin, dass trotz der Bemühungen von Behörden und Umweltschützern die Bußgelder als Instrument zur Bekämpfung der Entwaldung an Wirkung verlieren. Wenn der Staat die Strafen nicht wirksam und zeitnah durchsetzen kann, entsteht ein Umfeld, das die Missachtung von Umweltgesetzen und das Vordringen der illegalen Entwaldung begünstigt.
WeltCoimbra
Entleert verlieren Ibama-Bußgelder an Wirkung im Kampf gegen Entwaldung
oglobo11. September 2026 um 04:09
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