Ein neues Projekt in der Region der Iberischen Halbinsel namens FIRE WINE wandelt den Weinbau in eine wirksame Strategie zur Verhütung von Waldbränden um. Die Initiative konzentriert sich auf das kollektive Management von landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Flächen und integriert den Weinbau in umfassendere Landschaftsstrategien, die darauf abzielen, Brandrisiken zu verringern und die Biodiversität zu fördern.
Zu den hervorgehobenen Beispielen gehören Vereinbarungen in Regionen wie Valdeorras in Galicien und Pla de Bages in Katalonien, wo Winzer sich zusammenschließen, um Managementmaßnahmen umzusetzen, die große Flächen abdecken. Diese Vereinigung wird als entscheidend angesehen, insbesondere in Gebieten, wo Weinberge in der Nähe von Wäldern liegen und als Windschutzzonen und Pufferflächen fungieren. Ein wegweisendes Projekt ist die Partnerschaft mit dem Naturschutzgebiet Serra de Llaberia, das ein Konsortium aus Gemeinden und lokalen Erzeugern zusammenbringt.
Die Initiative umfasst auch eine soziale Dimension, die die Resilienz der ländlichen Gemeinden durch Seminare nach Bränden fördert. Bei diesen Treffen teilen Winzer und andere Interessengruppen Wissen und Erfahrungen nach traumatischen Ereignissen und tragen zur Wiederherstellung des Vertrauens bei. In Katalonien zeigt die Wiederbelebung des Weinbaus in Oller del Mas, wie dieser Ansatz neue Möglichkeiten für Tourismus und Gastfreundschaft bieten und ein historisches Gebäude aus dem 12. Jahrhundert erhalten kann.
Der kollektive Ansatz verändert somit die Dynamik der ländlichen Gemeinden, verbindet land




