Julio Casares, ehemaliger Präsident von São Paulo, wurde am Donnerstag aus dem Verein ausgeschlossen. Die Maßnahme wurde vom Vorstand mit 223 zu fünf Stimmen genehmigt. Die Entscheidung wurde getroffen, nachdem Casares ein Verfahren vor dem Ethikausschuss von São Paulo durchlaufen hatte, der den Ausschluss wegen mutmaßlicher oder unregelmäßiger Geschäftsführung empfohlen hatte.
Der Berichterstatter des Verfahrens im Ethikausschuss stellte rund 7 Millionen R$ an Abhebungen von den Konten des Vereins ohne Nachweis von Herkunft, Zweck und Bestimmung fest. Die Ausgaben mit der Firmenkreditkarte wurden ebenfalls als Argument herangezogen, darunter Einkäufe in Luxuseinrichtungen, Restaurants, Schönheitssalons, medizinische Ausgaben, persönliche Medikamente und Einkäufe in Tierhandlungen.
Casares wird auch von der Zivilpolizei und der Staatsanwaltschaft aus denselben Gründen untersucht. Im November letzten Jahres, als er bereits von der Polizei untersucht wurde, gab er mehr als 500.000 R$ an den Verein zurück. Der Ethikausschuss empfahl außerdem, dass er São Paulo entschädigt.




