Fluminense hatte die Erwartung, im zweiten Transferfenster dieses Jahres mehr Spieler zu verkaufen, was die Bedeutung der Libertadores-Prämie als finanzielle Kompensation für den Verein erhöht. Der Tricolor aus Laranjeiras hat bereits beschlossen, bis diesen Freitag, wenn die brasilianische Transferperiode endet, keine Last-Minute-Verpflichtungen vorzunehmen.
Neben den Zugängen von Hulk – im Mai angekündigt, aber erst nach der Weltmeisterschaft vorgestellt – und Thiago Silva war die einzige bemerkenswerte Veränderung der Abgang von Facundo Bernal zum Real Betis aus Spanien. Die Verhandlung des Spielers wurde Anfang Juli von der Vereinsführung durchgeführt.
Mit dem Erreichen des Libertadores-Viertelfinals hat Fluminense bereits etwa 24,2 Millionen Real an Prämien gesichert. Der Meister des Turniers erhält 25 Millionen Dollar (etwa 127,5 Millionen Real zum aktuellen Wechselkurs), während der Vizemeister 7 Millionen Dollar mitnimmt (etwa 35,7 Millionen Real).
Intern ist man sich einig, dass nur die Finalphasen der Libertadores eine relevante finanzielle Auswirkung auf die Konten eines großen Vereins haben. Nach der Bernal-Transaktion Anfang Juli begann die Vereinsführung, Alternativen zu suchen, um die Finanzen des Vereins auszugleichen.




