Die AfD (Alternativa para a Alemanha) hat eine politische Strategie gefunden, die nicht erfordert, zu verteidigen, dass die DDR besser war als Westdeutschland. Stattdessen nutzt die Partei das Argument, dass das nach 1990 wiedervereinigte Deutschland auch versagt hat, seine Versprechen zu erfüllen. Dieser Ansatz ermöglicht es der deutschen Rechten, die Nostalgie nach dem ehemaligen Ostdeutschland zu nutzen, ohne das sozialistische Regime, das dort existierte, explizit verteidigen zu müssen. Die Partei profitiert von den wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten, die im ehemaligen Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung empfunden werden, und präsentiert sich als Alternative zu den traditionellen Parteien, die den Wiedervereinigungsprozess unterstützt haben. Diese Strategie zeigt, wie es der AfD gelingt, Wähler in den ehemaligen DDR-Regionen anzuziehen, indem sie Kritik an der etablierten politischen Klasse mit Appellen an die Erinnerung an die sozialistische Vergangenheit verbindet.
Politik
Die Tür, die die AfD offen vorgefunden hat
Público10. September 2026 um 20:00




