Die Chronik „Wächst in Stille", verfasst von Cláudia Lucas Chéu, behandelt die Erfahrung einer Person, die überrascht war zu bemerken, dass ein Kind gewachsen war, ohne dass die Person es mitbekommen hatte. Die Autorin reflektiert über die Schwierigkeit, die graduellen Veränderungen zu bemerken, die bei den Jüngeren stattfinden.
Der Protagonist der Chronik fragte sich, wie es möglich war, dass ein Kind gewachsen war, wenn er offensichtlich jeden Tag anwesend gewesen war. Diese Feststellung offenbart eine Reflexion über den Lauf der Zeit und unsere begrenzte Wahrnehmung der alltäglichen Transformationen.
Das Stück gibt nicht an, um welche Kinder es sich handelt oder in welchem familiären Kontext, sondern konzentriert sich vielmehr auf das universelle Gefühl der Überraschung angesichts eines Wachstums, das nahezu unmerklich stattfindet. Die Chronik legt nahe, dass die physische Anwesenheit nicht ausreicht, um solch graduelle Veränderungen mitzuerleben.




