Das Projekt „Solidarisches Judo", eine Initiative der Hebraica Rio, hat hundert neue kostenlose Plätze für Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 14 Jahren eröffnet, die an öffentlichen städtischen Schulen eingeschrieben sind. Das Projekt wurde vor 12 Jahren ins Leben gerufen und hat bereits mehr als dreitausend junge Menschen in Rio de Janeiro betreut.
Die Kurse sind in zwei Gruppen unterteilt: eine für Kinder von 3 bis 8 Jahren und eine für Jugendliche von 9 bis 14 Jahren. Das Projekt wird von Phillippe Moura koordiniert, der die pädagogische Struktur des Programms hervorhebt.
Laut Moura umfasst die Lehrmethode zwei Hauptteile. Der erste ist der didaktische Teil, der auf die Vermittlung der Werte des Judos ausgerichtet ist und zeigt, dass die Kampfkunst nicht nur ein Sport ist, sondern eine Aktivität, die auf das ganzheitliche Wachstum des Einzelnen abzielt. Der zweite Teil ist das Training, das zunächst das ist, was die Schüler am meisten zur Teilnahme motiviert.
Zusätzlich zu den Kursen führen die Verantwortlichen der Kinder vor der endgültigen Anmeldung im Projekt ein Gespräch.




