Die Gemeinde Ourém schlug die Erhebung einer Touristensteuer von zwei Euro pro Übernachtung in der Gemeinde vor, was auf starken Widerstand des Heiligtums von Fátima und der Hoteliers der Region stieß.
Das Heiligtum von Fátima, das eines der wichtigsten Zentren der katholischen Pilgerfahrt weltweit und ein Motor des Tourismus der Region ist, sprach sich gegen diese Maßnahme aus und argumentierte, dass sie Pilger und Besucher abschrecken könnte.
Die örtlichen Hoteliers lehnten den Vorschlag ebenfalls ab und argumentierten, dass die Steuer die Wettbewerbsfähigkeit des Hotelgewerbes von Fátima beeinträchtigen und Touristen abschrecken könnte.
Dieser Konflikt zwischen der Gemeinde und den mit dem religiösen Tourismus von Fátima verbundenen Einrichtungen wurde als „Krieg" zwischen Fátima und Ourém bekannt, was die Spannungen zwischen dem Bedarf an kommunalen Einnahmen und der Nachhaltigkeit des wichtigsten Wirtschaftszweigs der Region verdeutlicht.




