Francisco Seixas da Costa, ehemaliger portugiesischer Botschafter bei den Vereinten Nationen, erinnerte sich in einem Interview mit dem DN an die Erinnerungen an den 11. September 2001, als die Vereinigten Staaten Ziel der größten Terroranschläge ihrer Geschichte wurden. Der Diplomat erlebte die Ereignisse persönlich mit, während er sich in New York befand, wo er als ständiger Vertreter Portugals bei der UNO fungierte.
Seixas da Costa zufolge markierten die Anschläge vom 11. September einen grundlegenden Wendepunkt in der Weltordnung. Der Diplomat erklärte, dass „die Hypermacht in ihrem Kern angegriffen wurde und die Welt sich verändert hat", und erkannte die tiefgreifenden Auswirkungen an, die dieser Tag auf die internationale Geopolitik und die Position der Vereinigten Staaten in der globalen Szene hatte.
In seiner Analyse wies Seixas da Costa darauf hin, dass der 11. September letztendlich „sehr günstig für China" war, da die Notwendigkeit der Vereinigten Staaten, ihre Aufmerksamkeit und Ressourcen auf die Bekämpfung des internationalen Terrorismus zu konzentrieren, China während dieser Zeit mehr Spielraum auf der internationalen Bühne verschaffte.



