Die Europäische Zentralbank hat am Donnerstag den Leitzins auf 2,5% angehoben, in einer Entscheidung, die die wachsende Besorgnis der Währungshüter angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung im Euroraum widerspiegelt.
Christine Lagarde, Präsidentin der EZB, hat das Tabu einer möglichen Ablösung von ihrem Amt nicht ausgeräumt und die Frage nach ihrer Zukunft an der Spitze der Zentralbank unbeantwortet gelassen. Die Ungewissheit über ihre weitere Amtszeit bleibt bestehen.
Unabhängig vom Ausgang der EZB-Führung erwarten die Finanzmärkte eine erneute Zinserhöhung im Dezember, was darauf hindeutet, dass die Anleger davon ausgehen, dass die Zinssätze kurzfristig weiter steigen werden.
Lagarde erklärte, dass die Zentralbanker ernsthaft besorgt über die Risiken einer Ausbreitung des Energiepreisschocks auf die gesamte Wirtschaft sind, und signalisierte, dass die EZB den Fokus auf die Bekämpfung der Inflation beibehält, selbst wenn dies erhebliche Kosten für die Wirtschaftstätigkeit mit sich bringt.




