Die drei- und sechsmonatigen Euribor-Sätze haben Höchststände seit November 2024 erreicht. Diese Bewegung stellt einen signifikanten Anstieg der Finanzierungskosten im europäischen Markt dar.
Der Euribor wird auf Grundlage des Durchschnitts der Zinssätze berechnet, zu denen eine Gruppe von 21 Banken der Eurozone bereit ist, einander im Interbankenmarkt Geld zu leihen. Dieser Indikator dient als Referenz für Millionen von Kreditverträgen in ganz Europa.
Der Anstieg der Euribor-Sätze wirkt sich direkt auf Kreditnehmer mit an diesen Referenzzinssatz gebundenen Krediten aus, was zu höheren monatlichen Raten führt. Dieses Phänomen findet im Kontext der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank statt.




