Die am Donnerstagmorgen (10.) in São Paulo eingeleitete Mega-Operation von Staatsanwaltschaft, Zivil- und Militärpolizei richtete sich gegen die sogenannte Handymafia. Bei der Aktion wurde mit der Zusammenarbeit von wegen Diebstahls und Raubes von Handys verurteilten Gefangenen gerechnet, die detaillierte Informationen über das Funktionieren dieses kriminellen Netzwerks lieferten.
Der Staatsanwalt Luiz Fernando Bugiga erklärte, dass die Insassen enthüllten, wie die Dynamik der Handystraftaten funktioniert, insbesondere in der zentralen Region der Paulistaner Hauptstadt. Seinen Angaben zufolge zeigten die Verurteilten auf, wie die Geräteentwendung durchgeführt wird, an wen sie übergeben werden, wer hauptsächlich für die Entsperrung und Modifizierung der Handymerkmale verantwortlich ist, und identifizierten darüber hinaus Geschäfte, die diese illegalen Handys entgegennehmen und aufkaufen.
Als Gegenleistung für die Zusammenarbeit beantragten die an der Vereinbarung beteiligten Gefangenen, deren Namen nicht bekannt gegeben wurden, beim Gericht eine Strafumwandlung im Strafvollzugssystem und beantragten außerdem die Verlegung in privilegiertere Strafanstalten. Der Staatsanwalt erläuterte, dass diese Zusammenarbeit entscheidend für den Erfolg der Operation gegen die Handymafia in der Hauptstadt war.




