Ein weiterer 11. September wäre heute viel schwieriger. Aber die nächste Bedrohung braucht keine 19 Männer und vier Flugzeuge mehr
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Ein weiterer 11. September wäre heute viel schwieriger. Aber die nächste Bedrohung braucht keine 19 Männer und vier Flugzeuge mehr

SAPO Notícias10. September 2026 um 19:30

Am 11. September 2001 entführten 19 Entführer vier Flugzeuge in den Vereinigten Staaten und verursachten fast dreitausend Todesopfer. 25 Jahre später wäre ein Angriff dieses Ausmaßes aufgrund der bedeutenden Veränderungen in den seitdem implementierten Sicherheits- und Überwachungssystemen schwieriger durchzuführen.

Nuno Miguel Lemos, Sicherheitsexperte, erklärt in dem ersten von drei Interviews der Executive Digest zum 25. Jahrestag des 11. September, dass die nach den Anschlägen eingeführten Sicherheitsmaßnahmen die Wiederholung eines ähnlichen Plans erheblich erschwert haben. Die Koordination zwischen Behörden, die verstärkten Kontrollen an Flughäfen und der Informationsaustausch zwischen Ländern schufen erhebliche Hindernisse für diese Art von Operation.

Der Experte warnt jedoch, dass sich die Bedrohung unvorhersehbar weiterentwickelt hat. Die nächste Bedrohung braucht keine 19 Männer und vier Flugzeuge mehr, was sie schwieriger zu erkennen und vorherzusagen macht. Die Fragmentierung extremistischer Gruppen und die einfache Kommunikation über digitale Plattformen haben die Natur der Gefahr grundlegend verändert.

Lemos weist auch darauf hin, dass Portugal in diesem neuen Bedrohungsszenario auf neue Schwachstellen stoßen könnte. Die geografische Lage des Landes und die geringere Erfahrung im Umgang mit dieser Art von Risiken könnten Schwachstellen darstellen, die angegangen werden müssen.

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