Der portugiesische Außenminister, João Gomes Cravinho, gab heute im Parlament Erklärungen zur Migrationslage in Ceuta ab. In seiner Rede bekräftigte der Regierungsvertreter, dass der Einzug Tausender Menschen in die spanische Stadt im Juli keine Bedrohung für den Schengen-Raum darstellte.
Cravinho kritisierte Maßnahmen, die das bezeichnen könnten, was er als "Anziehungseffekt" auf die Migranten bezeichnet. Diese Position ergibt sich aus dem Kontext der Debatte über das Management der Migrationsströme an der südlichen europäischen Grenze.
Die Krise in Ceuta ereignete sich, als Tausende Menschen, viele davon Minderjährige, versuchten, in die spanische Enklave zu schwimmen oder über die Landgrenzen zu gelangen. Die Situation führte zu diplomatischen Spannungen zwischen Spanien und Marokko.
Der portugiesische Minister betonte die Bedeutung von Migrationspolitiken, die keine neuen Wellen irregulärer Migration fördern, und verteidigte einen ausgewogenen Ansatz, der sowohl die Menschenrechte als auch die Sicherheit der europäischen Grenzen respektiert.



