Die Regierung beschloss, die Fristen für die Einreichung der operationellen Programme und der Änderungsanträge der Erzeugerorganisationen (EO) im Obst- und Gemüsesektor anzupassen, wie das Ministerium für Landwirtschaft und Meer am Donnerstag, den 10. September, in einer Pressemitteilung bekannt gab.
Die Maßnahme reagiert auf eine konkrete Forderung des Sektors, der vor dem Missverhältnis zwischen dem gesetzlichen Kalender und dem Höhepunkt der Erntezeiten gewarnt hatte. Bisher waren die EO gezwungen, eine komplexe strategische Planungsübung inmitten der periode der größten Arbeitsbelastung und operativen Intensität vor Ort durchzuführen, da die Frist auf den 15. September festgelegt war, was wiederholte Verlängerungen der gesetzlichen Frist nach sich gezogen hat.
Mit der siebten Änderung der Verordnung Nr. 54-F/2023 werden die operationellen Programme und die Änderungsanträge nun bis zum 30. September eingereicht, wodurch der Planungsprozess an die Realität vor Ort angepasst und mehr Planungssicherheit und Flexibilität gewährleistet wird.
Mit dieser normativen Überarbeitung stärkt die Regierung die Fähigkeit der EO, zunehmend technische und anspruchsvolle Programme zu verwalten, und stellt sicher, dass der regulatorische Rahmen die Entwicklung des Sektors begleitet und seine operativen Einschränkungen respektiert.




