Eine österreichische Frau starb im Juni, nachdem sie von ihrem eigenen Ehemann misshandelt und sexuell missbraucht worden war, während sie sich „extrem betrunken" befand. Der Fall wird von den österreichischen Behörden untersucht, die ermitteln, ob weitere Personen in die Straftat verwickelt sind.
Die Ermittlungen laufen, um alle Umstände ihres Todes und die mögliche Beteiligung weiterer Personen zu klären. Die Polizei arbeitet daran, zu überprüfen, ob es außer dem Ehemann weitere Verdächtige gab.
Der Fall wird als „Pelicot 2.0" bezeichnet, in Anlehnung an das Gerichtsverfahren der Französin Gisèle Pelicot. In diesem Fall wurde der Ex-Ehemann von Pelicot wegen Vergewaltigung verurteilt, nachdem nachgewiesen wurde, dass er sie über Jahre hinweg wiederholt betäubt hatte, damit sie von verschiedenen Männern missbraucht werden konnte.
Der Vergleich mit dem Pelicot-Fall ergibt sich aus der Tatsache, dass beide Situationen Frauen betreffen, die angeblich von ihren jeweiligen Ehemännern handlungsunfähig gemacht und anschließend missbraucht wurden, was Debatten über häusliche Gewalt und Sexualstraftaten in Europa ausgelöst hat.




