Die Ministerin für Umwelt und Energie, Maria da Graça Carvalho, warnte am Donnerstag während einer Anhörung in der Assembleia da República, dass Portugal Gefahr läuft, ohne Kraftstoffversorgung aufzuwachen oder sich unkontrollierten Preiserhöhungen gegenübersehen zu müssen, wenn es seine Energieunabhängigkeit nicht dringend stärkt. Die Regierungsposition wurde im Parlamentarischen Ausschuss für Nationale Resilienz, Katastrophenvorsorge und Begleitung des Aufbau- und Resilienzplans in Lissabon vorgestellt, wo die Regierungsvertreterin betonte, dass globale Spannungen und regionale Konflikte eine direkte Bedrohung für die internationalen Versorgungsketten darstellen.
Die Ministerin versicherte, dass Portugal bereits ein hohes Maß an Autonomie bei der erneuerbaren Stromerzeugung aufweist, identifizierte jedoch den Import von fossilen Flüssigkraftstoffen, die in Straßen-, See- und Gütertransportflotten verwendet werden, als größte Schwachstelle des Landes. Die vom Kabinett umrissene Strategie zielt auf eine beschleunigte Elektrifizierung aller machbaren Segmente in Kombination mit der Entwicklung und Produktion erneuerbarer Alternativen in Portugal ab.
In Bezug auf Wasserressourcen warnte Maria da Graça Carvalho, dass Speicherlösungen technische Präzision und Respekt für natürliche Kreisläufe erfordern. Die Regierungsvertreterin erklärte, dass übermäßige Rückhaltung von Abflüssen den Sedimenttransport verringert, was zu Sandknappheit an Stränden führt und die Versalzung von Flussmündungen und Grundwasserleitern begünstigt, und betonte, dass bei Eingriffen in die Natur Vorsicht geboten ist.
Die Äußerungen erfolgen in einer Zeit, in der die Regierung parlamentarischen und sektoralen Druck bezüglich der Besteuerung und Tarifschwankungen bei Erdölprodukten ausgesetzt ist, während die Verwendung europäischer Mittel für die Energiewende




