Der israelische Film „NAZA", der sich mit den Kriegsverbrechen in Gaza befasst, erreichte einen Beifallsrekord auf dem Filmfestival von Venedig. Das Werk erhielt nach seiner Weltpremiere eine 15-minütige stehende Ovation.
Der Dokumentarfilm wurde von Rachel Szor und Yuval Abraham gedreht. Beide Filmemacher hatten bereits den Oscar für den besten Dokumentarfilm mit dem Film „No Other Land" gewonnen, der die Geschichte des besetzten Westjordanlands erzählt.
Der Film erforscht die Folgen der israelischen Militäroffensive im Gazastreifen und präsentiert Zeugenaussagen und dokumentarische Beweise über die Ereignisse, die den Konflikt in der Region geprägt haben.
Die Premiere von „NAZA" in Venedig stellt einen bedeutenden Moment in der Karriere der beiden Filmemacher dar, die weiterhin Themen wie Menschenrechte und geopolitische Konflikte durch dokumentarisches Kino abordieren.



