Die Bundespolizei identifizierte eine finanzielle Verbindung zwischen der Produktionsfirma des Films „Dark Horse", einer Filmbiografie über Jair Bolsonaro, und Unternehmen, die öffentliche Mittel aus Parlamentarischen Nachtragsmitteln erhielten. Die Information geht aus der Entscheidung des Ministers des Obersten Gerichtshofs Flávio Dino hervor, der an diesem Donnerstag eine Operation einleitete, um die Ermittlungen zur Finanzierung des Films zu vertiefen.
Die Ermittler weisen darauf hin, dass eine Art Dreiecksbeziehung stattfand, an der eine Unternehmensgruppe beteiligt war, die Geld an die Produktionsfirma Go Up Entertainment, verantwortlich für den Film, überwies, während sie gleichzeitig Beträge vom Instituto Conhecer Brasil (ICB) durch eine öffentliche Partnerschaft erhielt. Sowohl die Go Up als auch das ICB haben dieselbe Eigentümerin, Karina Ferreira Gama.
Den Ermittlungen zufolge erhielt die Go Up 750.000 R$ von der Firma NTT Brasil LTDA, die angeblich derselben Unternehmensgruppe wie die Dinâmica Editora und das Instituto Super Poder Educacional angehört. Diese beiden Unternehmen gewannen 700.000 R$ aus einem Vertrag, der mit dem ICB unterzeichnet wurde.




