Das Centro Cultural de Belém (CCB) präsentiert sein Saisoneröffnungsfest in drei Tagen intensiven Programms und markiert damit die Rückkehr der kulturellen Aktivität in den Raum. Das Programm zeichnet sich durch die Vielfalt der künstlerischen Angebote aus, mit besonderem Schwerpunkt auf Tanz als Ausdrucksform, die Kulturen, Geographien und künstlerische Sprachen verbindet.
Die Inspiration von Manuel António Pina, einer zentralen Figur der portugiesischen Literatur, bildet einen der thematischen Schwerpunkte des Programms. Das Werk des Schriftstellers und Dichters aus Trás-os-Montes überträgt seinen Einfluss auf choreographische und performative Kreationen und schafft einen Dialog zwischen Literatur und zeitgenössischem Tanz.
Urban Dance nimmt einen herausragenden Platz im Festivalangebot ein und stellt eine Bewegungsform dar, die den Straßen und den städtischen Peripherien entspringt. Diese künstlerische Sprache fügt sich in die Perspektive des kulturellen Austauschs ein, die das gesamte Programm der Saisoneröffnung kennzeichnet.
Der afro-karibische Flamenco ergänzt das Angebot und bringt eine Verschmelzung von Flamenco-Traditionen mit karibischen und afro-diasporischen Einflüssen auf die Bühne des CCB. Das Festival schafft so einen Raum der Vermischung zwischen verschiedenen künstlerischen Traditionen, in dem der Tanz sich als Territorium der Durchquerung zwischen Kulturen und Ausdrucksformen behauptet.




