Der Streik am INEM (Institut für medizinische Notfallversorgung) zog Kritik von Joana Bordalo e Sá hervor, die den Ausstand als ein „Geständnis des völligen Scheiterns der Politik" der Gesundheitsministerin Ana Paula Martins bezeichnete.
Joana Bordalo e Sá warnte vor den direkten Auswirkungen des Streiks auf die Notaufnahmen, die Wartezeiten und die verschobenen Arzttermine und betonte die unmittelbaren Folgen für die Nutzer des Gesundheitssystems.
Die Verantwortliche betonte außerdem, dass die bis 2028 prognostizierte Senkung der Haushaltsausführungsrate nach ihrer Einschätzung einen Mangel an politischem Willen seitens der Regierung widerspiegelt.
Die Situation verdeutlicht die Spannungen im Gesundheitssektor in Portugal, wobei der Arbeitskonflikt die Qualität der für die Bürger erbrachten Dienstleistungen in Frage stellt.




