Die Reform der öffentlichen Auftragsvergabe in Portugal ist in perfektem Einklang mit der neuen Strategie der Europäischen Kommission zur Modernisierung und Vereinfachung der öffentlichen Auftragsvergabe im gesamten europäischen Raum. Der Minister für den Stellvertretenden Premierminister und die Staatsreform versicherte, dass der Vorschlag aus Brüssel in mehreren Dimensionen mit der Überarbeitung des öffentlichen Auftragsgesetzbuches übereinstimmt, die von der portugiesischen Regierung im Juni genehmigt wurde.
Der Regierungsvertreter betonte, dass Vereinfachung nicht bedeutet, weniger zu kontrollieren, sondern Bürokratie und Formalismus durch bessere Entscheidungen, mehr Verantwortung, größere Transparenz und eine öffentliche Auftragsvergabe zu ersetzen, die Investitionen, Innovation und Wachstum fördert.
Die Initiative der Europäischen Kommission zielt darauf ab, die Verfahren in einem strategischen Markt zu vereinfachen, flexibler und effektiver zu gestalten, der rund 15 % des Bruttoinlandsprodukts der Europäischen Union ausmacht. Zu den von den Reformen in Lissabon und Brüssel geteilten Prioritäten gehören die Vereinfachung der Verfahren, eine größere Flexibilität des öffentlichen Auftraggebers, die Verringerung des Verwaltungsaufwands, die Aufwertung der Qualität und die starke Stärkung der Digitalisierung.
Darüber hinaus sieht der europäische Vorschlag die Konsolidierung des derzeitigen Rechtsrahmens in einer einzigen, unmittelbar auf alle Mitgliedstaaten anwendbaren Verordnung vor, um die digitale Transition in diesem Sektor zu beschleunigen und eine agilere Umsetzung der Mittel und öffentlichen Investitionen zu gewährleisten.




