Ruben Alves kehrt mit „Santo António – O Casamenteiro de Lisboa" zur Regie zurück, eine Komödie, die bereits in den portugiesischen Kinos angelaufen ist. Nach dem Erfolg von „A Gaiola Dourada" präsentiert der Regisseur nun einen Film, der, obwohl er eine Komödie ist, nicht so leicht ist, wie er scheinen mag, und Blockbuster-Ansprüche hat.
Der Film erforscht die Einsamkeit eines Lissabons, das die Autoren als „zum Verkauf stehend" betrachten, und behandelt Themen wie die Transformation der Stadt und die Isolation ihrer Bewohner. Ruben Alves und der Schauspieler João Catarré dienten der Zeitung Expresso als Führer und durchstreiften die „widerstandsfähigen" Orte der Lissaboner Unterstadt.
Diese Zusammenarbeit zwischen dem Regisseur und João Catarré findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem das portugiesische Kino zunehmend mehr Aufmerksamkeit gewinnt, mit Produktionen, die die Dimension von Hollywood mit lokalen Themen verbinden. Der Film verspricht sowohl eine unterhaltsame als auch kritische Reflexion über das zeitgenössische Lissabon zu sein.




