Am 27. August 1972 fand das Fest des Heiligen Isidoro, des Bauern, statt, der 1622 von Papst Gregor XV. heiliggesprochen wurde. Die Feier umfasste ein denkwürdiges Konzert am Abend, das sich bis 4 Uhr morgens hinzog und Musiker der Banda de Mateus und der Banda da Marinha zusammenbrachte.
Unter den auftretenden Musikern befanden sich renommierte Namen wie José Augusto Carneiro, Estanislau, Celestino, Diamantino Dias, Tomás, Vaz, Carlos Silveira, Vieira und Bragado. Das Programm erzielte einen bemerkenswerten Erfolg, und die Menge ergab sich der Qualität der Interpreten, die technische Perfektion mit poetischen Klangfarben verbanden.
Es folgte eine Prozession, bei der die Banda die Gläubigen begleitete, wobei die Märsche als Ausdruck volkstümlicher Frömmigkeit dominierten. Der Abschiedsmarsch zog durch die Straße bis zur Kapelle des Heiligen Isidoro. Außerdem wurde die Ouvertüre "Poète et Paysan" von Franz von Suppé wieder zum Leben erweckt, die seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr aufgeführt worden war.
Der Artikel schließt mit einer nostalgischen Reflexion über das Verschwinden dieser Feste mit Philharmonieorchestern, wobei darauf hingewiesen wird, dass die heutigen Feierlichkeiten ärmer geworden sind, gefangen in der Sehnsucht nach vergangenen Zeiten, anderen Musikern und anderen Festumzügen, bei denen eine Banda das Herz einer Feier sein konnte.




