Die FIFA hat den Präsidenten des marokkanischen Fußballverbandes, Faouzi Lekjaa, dementiert, nachdem dieser angekündigt hatte, dass das Stadion von Casablanca das Finale der Weltmeisterschaft 2030 beherbergen würde. Lekjaa hatte diese Aussage während einer Sitzung mit Mitgliedern des Verbandes gemacht, was Überraschung und Widerspruch auslöste.
Die Weltmeisterschaft 2030 wird gemeinsam von Marokko, Portugal und Spanien ausgerichtet, in einem gemeinsamen Projekt, das drei Länder auf verschiedenen Kontinenten umfasst. Der marokkanische Verband beabsichtigte, das entscheidende Spiel des Wettbewerbs für das Land zu sichern.
Die FIFA erklärte, dass die Entscheidung über die Austragung des Finales noch nicht getroffen wurde und dass die Wahl des Austragungsorts des letzten Spiels des Turniers ausschließlich dem höchsten Gremium des Weltfußballs obliegt.
Dieser Vorfall ereignet sich in einem Moment, in dem die drei Gastgeberländer noch dabei sind, die logistischen und sportlichen Details des Wettbewerbs zu klären, einschließlich der Verteilung der Spiele sowie der Auswahl der Städte und Stadien, die die Begegnungen ausrichten werden.


