Der Ministerrat trat dezentral in Bragança, im Nordinnerland des Landes, zusammen, um eine Reihe von Maßnahmen für den Bildungsbereich zu diskutieren und zu genehmigen. Dieses Treffen außerhalb der Hauptstadt spiegelt das Bestreben der Regierung wider, Regierungsentscheidungen näher an die Binnenregionen heranzubringen.
Zu den wichtigsten Beschlüssen gehören Reformen im Hochschulbereich, die darauf abzielen, akademische Einrichtungen und den Zugang zu Wissen in den weniger entwickelten Regionen des Landes zu stärken. Die Wissenschaft wurde ebenfalls von diesen Maßnahmen erfasst, mit direkten Auswirkungen auf die Forschungseinrichtungen.
Die Regierung genehmigte darüber hinaus bedeutende Änderungen bei der Einstellung von Lehrern, um langjährigen Forderungen des Bildungssektors nachzukommen. Diese Änderungen sollen den Prozess der Zuweisung von Lehrkräften zu den Schulen verbessern und eine ausgewogenere und effektivere Verteilung der Humanressourcen gewährleisten.
Zusätzlich wurden Änderungen in der Organisation des nationalen Wissenschaftssystems genehmigt, die die Art und Weise verändern dürften, wie Forschung in Portugal strukturiert und finanziert wird. Alle diese Maßnahmen wurden im Rahmen dieser in Bragança abgehaltenen Ministerratssitzung genehmigt.




