Der PS-Abgeordnete José Carlos Barbosa reichte eine Beschwerde gegen Rui Paulo Sousa, den Präsidenten des Transparenzausschusses, ein. Die Beschwerde wird nun zur parlamentsinternen Prüfung weitergeleitet, und eine Entscheidung über den Fall wird erwartet.
Rui Paulo Sousa ist ebenfalls Abgeordneter der Partei Chega, eines Rechtsaußen-Parteigruppe in Portugal. Die vom Sozialisten eingereichte Beschwerde wirft Fragen zur Amtsführung an der Spitze des Transparenzausschusses auf.
Der Präsident der Nationalversammlung erklärte angesichts seiner ihm übertragenen Befugnisse, dass er nicht befugt sei, die präventive Amtsenthebung von Rui Paulo Sousa anzuordnen, und überließ die Entscheidung dem парламентlichen Verfahren.
Der Fall entsteht vor dem Hintergrund politischer Spannungen zwischen den beiden Parteien, wobei die PS die ihr zur Verfügung stehenden Mechanismen nutzt, um das Verhalten eines Chega-Abgeordneten in Frage zu stellen, der ein Amt für ethische Aufsicht im Parlament innehat.



