Die Bundespolizei verdächtigt den Kongressabgeordneten Mário Frias und die Unternehmerin Karina Ferreira da Gama, Produzentin des Films „Dark Horse" über Expräsident Jair Bolsonaro, öffentliche Bundesmittel veruntreut, Geldwäsche, kriminelle Organisation und Urkundenfälschung begangen zu haben. Die Ermittlungen zielen auf eine mutmaßliche Veruntreuung von Parlamentarischen Nachtragshaushalten für die Filmproduktion ab. Beide haben sich bis zur Veröffentlichung des Artikels nicht geäußert, bestreiten jedoch während der Ermittlungen fortlaufend Unregelmäßigkeiten.
Der Richter Flavío Dino am Obersten Gerichtshof genehmigte die Durchführung von 49 Durchsuchungs- und Beschlagnahmungsmaßnahmen zur Untersuchung des Falls. In der Entscheidung wurden die предполагаемых Straftaten aufgeführt, die ermittelt werden. Laut Bundespolizei gab es bereits kurz nach der Einleitung der Untersuchung durch Dino Ende Juni Hinweise auf Unterschlagung, Ausschreibungs- oder Vertragsbetrug, illegale Direktvergabe, Fälschung privater Dokumente, ideologische Falschbeurkundung und Gebrauch falscher Dokumente sowie auf den unzulässigen Einsatz öffentlicher Mittel.




