Die Regulierungsbehörde für Kommunikation (ERC) war der Ansicht, dass TVI die Grundsätze der "Antennenethik" bei der Ausstrahlung eines von Cristina Ferreira geführten Interviews über einen Fall von sexueller Vergewaltigung nicht respektierte.
Dem Regulierer zufolge wurden Aussagen getätigt, die die Schwere der Handlungen der Angreifer und der ausgeübten Gewalt verharmlosen, was einen Verstoß gegen die in der portugiesischen Medienlandschaft geforderten ethischen Standards darstellt.
Die ERC erließ diese Entscheidung, nachdem sie die Beschwerde gegen den Inhalt des betreffenden Interviews geprüft hatte, und kam zu dem Schluss, dass die Art und Weise, wie der Fall dargestellt wurde, die Schwere des Verbrechens möglicherweise heruntergespielt hat.
Nun ist es an TVI und dem Team von Cristina Ferreira, auf die Schlussfolgerungen des Regulierers zu reagieren, in einem Verfahren, das die Verantwortung der Medien bei der Berichterstattung über Fälle sexueller Gewalt unterstreicht.




