Das Bundeskriminalamt identifizierte Überweisungen des Bundesabgeordneten Mário Frias (PL-SP) und einer Firma an den Produzenten Go Up, verantwortlich für den Film „Dark Horse", über Präsident Jair Bolsonaro. Die Ermittler fanden Überweisungen von 645.000 Real durch den Parlamentarier und weitere 755.000 Real durch die Firma NTT, die mit einem der Geschäftsleute in Verbindung steht, die einer Beteiligung an dem Schema verdächtigt werden.
Die Behörde hob den Wert der von Frias getätigten Überweisung hervor und hinterfragte die Herkunft der Mittel, da der Parlamentarier als Bundesabgeordneter 44.000 Real pro Monat erhält. Das BKA erklärte, dass die Überweisung von 645.400,00 Real an Go Up durch den Bundesabgeordneten Mário Frias selbst die finanzielle Absicherung in Frage stellt, um die Überweisungen an die juristische Person von Karina Gama in einem so kurzen Zeitraum von weniger als sechzig Tagen zu tätigen.
Der Bericht wurde an Minister Flávio Dino vom Obersten Bundesgericht übergeben. Die von NTT getätigte Überweisung wurde mit dem Betrag verknüpft, den andere Unternehmen in das Schema investierten. Die Untersuchung weist auf verdächtige Finanzbewegungen im Zusammenhang mit der Filmproduktion über Präsident Bolsonaro hin.




