Der Dokumentarfilm "NAZA" wurde am Donnerstag (10) in Venedig vorgestellt und enthält Aussagen von Mitgliedern der israelischen Streitkräfte, die beschreiben, wie sie Massaker in Gaza mit Hilfe von Systemen begingen, die mit künstlicher Intelligenz erstellt wurden. Der Film wurde von den israelischen Journalisten Yuval Abraham und Rachel Szor inszeniert, zwei der vier Autoren des Oscar-prämierten Dokumentarfilms "No Ground" (2024).
Die Journalisten sagten, sie hätten mit 24 Mitgliedern der israelischen Armee und der Geheimdienste gesprochen, die sich bereit erklärten, vor der Kamera in Tel Aviv unter Wahrung der Anonymität auszusagen. Abraham erklärte gegenüber der AFP, dass das Ziel einfach war: so detailliert wie möglich zu hören, wie die Systeme zum Töten in Gaza funktionierten.
Im Dokumentarfilm erklären Männer und Frauen der israelischen Streitkräfte, wie sie Systeme mit künstlicher Intelligenz entwickelt und eingesetzt haben, die auf dem kontrollierten Telekommunikationsnetz von Gaza operierten. Laut Abraham "ließen sie Soldaten und Offiziere darüber sprechen, was sie getan haben", um die Funktionsweise dieser Tötungssysteme zu dokumentieren.




