Die Bevölkerungen von Castro Verde und Aljustrel protestieren gegen die Entsorgung von Schlamm, der als landwirtschaftlicher Dünger in ihren Regionen eingesetzt wird. Die Anwohner und Verantwortlichen von Landhaustourismus-Einrichtungen beschweren sich über die starken üblen Gerüche und das Vorhandensein von Fliegen, die die Lebensqualität vor Ort beeinträchtigen.
Die Fachleute des Landhaustourismus-Sektors gehören zu den am stärksten von dieser Situation Betroffenen, da mehrere Touristen sich entschieden haben, ihre Aufenthalte aufgrund der unangenehmen Bedingungen, die durch den Schlamm verursacht werden, abzusagen. Diese Realität wirkt sich negativ auf die wirtschaftliche Tätigkeit dieser Gebiete aus.
Der betreffende Schlamm stammt aus Kläranlagen für Abwasser, die anschließend als Dünger in der Landwirtschaft verwendet werden. Dies ist eine gängige Methode der Abfallverwertung, obwohl sie in diesen beiden alentejanischen Ortschaften Konflikte mit den örtlichen Gemeinschaften erzeugt.




