Indra, das spanische multinationale Unternehmen für Verteidigung und fortschrittliche Digitalisierung, unterzeichnete einen Vertrag über 32,7 Millionen Euro mit Adif, dem spanischen Eisenbahninfrastrukturbetreiber, für die Wartung und den Support der Systeme und Geräte, die in den Betriebszentralen des spanischen Hochgeschwindigkeitsnetzes im Einsatz sind. Der Vertrag hat eine Laufzeit von vier Jahren.
Das Projekt umfasst die vorbeugende und geplante Wartung, die Erneuerung von Systemen und Geräten, die korrektive Wartung sowie die Störungsbearbeitung in den Einrichtungen in Madrid (Atocha, Delicias und Villaverde), Antequera, Albacete und Saragossa. Von diesen Zentren aus wird das gesamte Hochgeschwindigkeitsnetz ferngesteuert und in Echtzeit kontrolliert.
Zu den abgedeckten Systemen gehören insbesondere die Zentralisierte Verkehrssteuerung (CTC) und das System Da Vinci, das von Indra in Partnerschaft mit Adif entwickelt wurde und das spanische Hochgeschwindigkeitsnetz verwaltet. Diese Technologie ermöglicht die Optimierung des Betriebs, die Verbesserung der Netzeffizienz, die Erhöhung der verfügbaren Kapazität sowie die Stärkung der Sicherheits- und Zuverlässigkeitsniveaus.
Der Vertrag stärkt Indras Position als Anbieter kritischer Systeme für den Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnverkehr. Das Unternehmen verfügt bereits über internationale Referenzen in Litauen, Estland und Saudi-Arabien, wo kürzlich der Wartungs- und Betriebsvertrag für die Systeme der Hochgeschwindigkeitsstrecke Mekka-Medina um mindestens weitere fünf Jahre verlängert wurde. In Portugal ist Indra seit 1997 mit mehr als tausend Fachleuten tätig.




