Die São Paulo Biennale war Schauplatz einer Kontroverse um einen Verlag, nachdem Berichte über Küsse und sexuelle Handlungen an dessen Stand während der Veranstaltung aufgetaucht waren. Die Situation löste eine öffentliche Debatte über die Angemessenheit von Praktiken im kulturellen Raum aus.
Der betreffende Verlag versicherte öffentlich, dass er strengere Kriterien für die Nutzung seines Standes einführen wird. Zu den zugesagten Maßnahmen gehört die Forderung nach Identifizierung der an jedweder im Raum stattfindenden Aktivität beteiligten Personen.
Der Vorfall warf Fragen auf über die Grenzen des Verhaltens bei Kulturveranstaltungen und die Verantwortung der Verlage bei der Organisation ihrer Räume während der Biennale. Der Fall erregte die Aufmerksamkeit der brasilianischen Öffentlichkeit.



