Der Französische Fußballverband kündigte einstimmig den Rückzug seiner Unterstützung für Gianni Infantinos Wiederwahl zum FIFA-Präsidenten an. Die Entscheidung folgt auf einen Vertrauensbruch im Zusammenhang mit einem Plan zur Öffnung von Fußballwettbewerben für private Investoren.
Diese Entscheidung stellt Frankreich an die Seite anderer europäischer Länder, die ebenfalls ihre Unterstützung für Infantino zurückgezogen haben. Der französische Verband gab an, dass er Konsultationen einleiten wird, um einen alternativen Kandidaten für die Führung der FIFA auszuwählen.
Der Plan zur Öffnung von Wettbewerben für private Investoren war ausschlaggebend für den Positionswechsel des Verbands, der Infantino zuvor unterstützt hatte. Der Verband äußerte Bedenken hinsichtlich der potenziellen Auswirkungen dieser Maßnahme auf den europäischen Fußball.
Diese Welle von Unterstützungsrückzügen stellt eine erhebliche Herausforderung für Infantino dar, der eine dritte Amtszeit an der Spitze der FIFA anstrebt. Die europäische Fußballgemeinschaft scheint zunehmend gespalten über die Fortführung der aktuellen Führung.



