Der Film „NAZA", inszeniert von Rachel Szor und Yuval Abraham, feierte seine Premiere auf dem Filmfestival von Venedig und präsentiert Zeugnisse israelischer Soldaten, die geplante Todesfälle im Gazastreifen beschreiben. Das Werk spricht direkt die Anschuldigungen wegen Kriegsverbrechen an, die gegen Israel erhoben werden.
Rachel Szor und Yuval Abraham sind dieselben Filmemacher, die 2025 den Oscar für den besten Dokumentarfilm mit „No Other Land" gewonnen haben, eine Arbeit, die das Leben in den besetzten Gebieten der Westbank dokumentierte. Mit „NAZA" kehren die Filmemacher erneut zu Fragen von Gewalt und Konflikt im Nahen Osten zurück.
Der Dokumentarfilm erscheint in einem Moment intensiven internationalen Drucks auf Israel, während das Land sich einem Verfahren vor dem Internationalen Gerichtshof wegen angeblicher Genozidverbrechen stellt. Die Vorführung des Films in Venedig unterstreicht die wachsende Wirkung der Geschichten von Überlebenden und Zeugen der Konflikte.



