Der Französische Fußballverband hat den Rückzug seiner Unterstützung für die Wiederwahlkandidatur von Gianni Infantino zum FIFA-Präsidenten angekündigt. Die Entscheidung markiert einen bedeutenden Bruch zwischen dem Verband und dem Präsidenten, der eine dritte Amtszeit an der Spitze des Gremiums, das den Weltfußball regiert, anstrebt.
Der Hauptgrund für diese Entscheidung liegt in dem, was der Verband als „Vertrauensbruch" klassifiziert. Dieser Bruch erfolgt nach dem Projekt zur Öffnung der Weltmeisterschaft für private Investoren, eine Initiative, die auf starken Widerstand seitens des französischen Verbandes gestoßen ist.
Das betreffende Projekt sieht die Möglichkeit vor, die Organisation der Weltmeisterschaft 2026 für privates Kapital zu öffnen, was der Französische Fußballverband als unvereinbar mit den grundlegenden Werten des Fußballs und mit der Tradition der Organisation großer internationaler Turniere betrachtet.
Mit dieser Entscheidung schließt sich der Französische Fußballverband anderen Stimmen an, die wachsende Bedenken hinsichtlich der Richtung geäußert haben, die die FIFA unter der Führung von Infantino eingeschlagen hat, insbesondere in Bezug auf die zunehmende Kommerzialisierung des Fußballs.




