Die Bundespolizei hat am Donnerstag (10.) die Operation Make Up eingeleitet, um den Verdacht auf Veruntreuung öffentlicher Mittel durch parlamentarische Haushaltsanträge zu untersuchen, die für Organisationen im Zusammenhang mit der Produktion des Films Dark Horse bestimmt waren, der die Laufbahn des ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro darstellt. Die Operation wurde vom Minister Flávio Dino, vom Obersten Gerichtshof, genehmigt und führt 49 Durchsuchungs- und Beschlagnahmungsbeschlüsse in São Paulo, Rio de Janeiro, Ceará und dem Bundesdistrikt durch.
Eines der Hauptziele ist der Bundesabgeordnete Mário Frias (PL-SP), bei dem sieben Schusswaffen von den Beamten in seiner Wohnung beschlagnahmt wurden. Karina Gama, Produzentin des Films, ist ebenfalls Ziel der Operation. Neben den Waffen beschlagnahmte die Bundespolizei Mobiltelefone und Computer an Adressen, die mit den Beschuldigten in Verbindung stehen.
Die sieben Waffen sind auf den Namen von Mário Frias registriert, befanden sich jedoch an einer anderen Adresse als der vom Parlamentarier angegebenen, was eine mögliche Unregelmäßigkeit beim Waffenbesitz darstellt, die ebenfalls von der Polizei untersucht wird.




