Arbeit reicht nicht mehr aus, um der Armut in Portugal zu entkommen. Dies ist die Hauptkonklusion der 20. Ausgabe des Barometers über Armut und wirtschaftliche Prekarität, das von der Organisation Secours Populaire Français durchgeführt wurde. Die portugiesischen Familien leben unter großem finanziellen Druck und wenden sich zunehmend der Lebensmittelhilfe zu, um zu überleben.
Der Studie zufolge geben drei von vier befragten Portugiesen niedrige Löhne als Hauptursache für die wirtschaftliche Prekarität im Land an. Diese Situation spiegelt die Schwierigkeiten wider, mit denen viele Arbeitnehmer konfrontiert sind, um ein würdiges Einkommen zu sichern, selbst wenn sie beschäftigt sind.
Das Barometer zeigt auch, dass mehr als die Hälfte der befragten Portugiesen befürchtet, nicht für die Bedürfnisse ihrer Kinder aufkommen zu können. Diese Besorgnis verdeutlicht die tiefgreifenden Auswirkungen der Armut auf die Familien und die Unfähigkeit vieler Haushalte, die Grundbedürfnisse ihrer Mitglieder zu befriedigen.



