Das Berufungsgericht Norwegens hat die Berufung von Marius Borg Hoiby, dem Sohn von Königin Sonja von Norwegen, der wegen Vergewaltigung verurteilt worden war, stattgegeben. Die Entscheidung ermöglicht es, den Fall vom Gericht erster Instanz erneut prüfen zu lassen.
Marius Borg Hoiby befindet sich seit Februar in Untersuchungshaft. Das Gericht begründete diese Maßnahme mit dem Risiko, dass der Angeklagte versuchen könnte, erneut eine seiner Opfer zu kontaktieren und die gegen ihn verhängte Kontaktsperre zu verletzen.
Laut Gericht hat der 27-jährige junge Mann bereits in der Vergangenheit eine Kontaktsperre verletzt, was die Bedenken hinsichtlich der Fluchtgefahr und der Wiederholung ähnlicher Verhaltensweisen verstärkt.
Dieser Fall hat in Norwegen große mediale Aufmerksamkeit erregt, da der Angeklagte Mitglied der norwegischen Königsfamilie ist. Das Verfahren wird von der norwegischen Presse weiterhin aufmerksam verfolgt.



