Die Europäische Kommission kündigte an, dass sie gemeinsame Regeln zur Begrenzung der lokalen Beherbergung in Gebieten einführen möchte, in denen der Wohnungsdruck nachweislich das Angebot und die Preise beeinflusst. Die Institution räumt ein, dass diese Art der Beherbergung zur Verschärfung der Wohnungskrise in verschiedenen europäischen Städten beiträgt.
Der europäische Kommissar für Wohnungswesen identifizierte Lissabon als einen der besorgniserregendsten Fälle und wies darauf hin, dass die Mieten in der portugiesischen Hauptstadt über einen Zeitraum von zehn Jahren um 103% gestiegen sind. Diese Zahl veranschaulicht das Ausmaß des Problems, mit dem die Stadt in Bezug auf den Zugang zu Wohnraum konfrontiert ist.
Der Vorschlag der Kommission zielt darauf ab, einen gemeinsamen regulatorischen Rahmen zu schaffen, der es den lokalen Behörden ermöglicht, die lokale Beherbergung einzuschränken, wenn deren negative Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt nachgewiesen wurden. Diese Maßnahme erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem verschiedene europäische Hauptstädte gegen den Mangel an bezahlbarem Wohnraum kämpfen.




